Was ist CGNAT? IPv6-only Anschlüsse Probleme Gaming & NAT-Typen Lösungen Anleitung FAQ Zu IPv64.net
Dein Anbieter verschweigt es

Du bekommst
keine eigene
IP-Adresse

Millionen Glasfaser- und Mobilfunkkunden sind hinter CGNAT versteckt oder erhalten ausschließlich IPv6 – ohne es zu wissen. Das macht Homeserver, Portforwarding und Remote-Zugriff unmöglich.

CGNAT & IPv6-only Diagnose
$ curl -4 ifconfig.me
100.87.45.12 # CGNAT! Mit ~500 Kunden geteilt

$ curl -6 ifconfig.me
2a00:1450:4001:829::200e # Nur IPv6 öffentlich

$ tracert 8.8.8.8
 1  192.168.1.1 (Dein Router)
 2  100.73.x.x (Provider CGNAT) ← Blocker!
 3  Provider-Core
 4  8.8.8.8

$ nmap -p 80,443 <deine-public-ip>
80/tcp filtered # Portforwarding wirkungslos
443/tcp filtered # Alles eingehend blockiert

# Lösung: IPv64.net Cloud Router / CDN Proxy
✓ Dein Dienst ist jetzt weltweit erreichbar
$
~4,3 Mrd.
IPv4-Adressen weltweit
2011
IPv4-Pool erschöpft (IANA)
> 50 %
Mobilfunk-Nutzer hinter CGNAT
100.64/10
CGNAT-Adressbereich (RFC 6598)

Grundlagen

Was ist Carrier‑Grade NAT?

CGNAT steht für Carrier-Grade Network Address Translation – eine Methode, mit der Provider die Knappheit an IPv4-Adressen überbrücken, auf Kosten ihrer Kunden.

Normales NAT an deinem Router übersetzt deine privaten 192.168.x.x-Adressen in eine öffentliche IP – das ist Standard und problemlos, weil du Portforwarding konfigurieren kannst. Bei CGNAT macht der Provider-Router genau dasselbe nochmal. Du teilst dir eine öffentliche IP mit Hunderten anderer Kunden. Das nennt sich Doppel-NAT.

Eingehende Verbindungen scheitern bereits am Provider-Router, bevor sie deinen eigenen Router erreichen. Portforwarding-Regeln an der Fritz!Box haben schlicht keine Wirkung.

So erkennst du CGNAT

Prüfe die WAN-IP deines Routers. Zeigt sie eine Adresse im Bereich 100.64.0.0 – 100.127.255.255, bist du definitiv hinter CGNAT (RFC 6598 Shared Address Space).

Netzwerktopologie: Doppel-NAT

Dein Gerät 192.168.1.10
Dein Router NAT #1 — ok
Provider CGNAT NAT #2 — Blocker
Internet Öffentliche IP

Eingehende Verbindungen (→ von rechts) werden am Provider-Router verworfen — nie dein Router.

IPv4-Erschöpfung

Seit 2011 vergibt die IANA keine neuen IPv4-Blöcke. Adressen sind knapp und teuer. CGNAT ist die günstigste Lösung für Provider.

Geteilte IP

100 bis mehrere Tausend Kunden teilen sich eine öffentliche IPv4. Der Provider entscheidet, wer ausgehend kommunizieren darf – eingehend nie.


Glasfaser & Mobilfunk

IPv6-only: Wenn Glasfaserkunden gar keine eigene IPv4 mehr erhalten

Das nächste Level nach CGNAT – und immer häufiger bei modernen Glasfaser- und Mobilfunkanschlüssen Realität.

IPv6 hat einen nahezu unerschöpflichen Adressraum – 340 Sextillionen Adressen. Das macht den Einsatz von CGNAT überflüssig. Deshalb statten moderne Glasfaser-Provider und Mobilfunker ihre Kunden bevorzugt mit IPv6 aus. Was gut klingt, hat einen Haken.

Glasfaseranschlüsse (Deutsche Glasfaser, Glastavit, EWE, M-net u.a.) vergeben häufig nur noch IPv6 nativ. Für IPv4 kommt DS-Lite (Dual Stack Lite) zum Einsatz – eine Variante von CGNAT, bei der dein IPv4-Traffic durch einen IPv6-Tunnel zum Provider-CGNAT-Router geht. Das Ergebnis ist identisch: kein Portforwarding, kein Homeserver, keine eingehenden Verbindungen.

Deine Geräte sind zwar über IPv6 direkt erreichbar – aber nur wenn der Besucher selbst auch IPv6 hat. Ein Großteil der Nutzer, Dienste und Mobilgeräte spricht jedoch noch IPv4. Für diese ist dein Heimnetz schlicht unsichtbar.

Typisches Glasfaser-Szenario

Frischer Glasfaser-Anschluss, nagelneue Fritz!Box – Portforwarding eingerichtet, aber es funktioniert nicht. Der Router zeigt 100.x.x.x als WAN-IP oder gar keine IPv4. Stundenlange Fehlersuche, obwohl der Provider schlicht kein natives IPv4 mehr vergibt.

Wer ist betroffen?
  • Glasfaser-Kunden mit DS-Lite oder IPv6-only
  • LTE/5G-Router als Heimanschluss (fast immer CGNAT)
  • Kabel-Anschlüsse (Vodafone, o2)
  • Günstige DSL-Tarife ohne dedizierte IPv4
  • Alle Mobilfunk-Datentarife (nahezu 100 %)
Merkmal Eigene IPv4 CGNAT / DS-Lite IPv6-only
Portforwarding Ja Nein Nur IPv6
Homeserver (alle erreichbar) Ja Nein Nein
WireGuard / VPN-Server Ja Nein Nein
Gaming (Strict NAT) Offen Strikt Strikt
DynDNS nutzbar Ja Wirkungslos Nur AAAA
Von IPv4-Nutzern erreichbar Ja Nein Nein
Mit IPv64.net lösbar — nicht nötig Ja! Ja!

Betroffene Anschlüsse

Welche Anschlussarten stecken hinter CGNAT?

Ob du betroffen bist, hängt weniger vom Anbieter-Namen als von der Anschlusstechnik ab. Die Übersicht zeigt die typische Ausgangslage – die endgültige Gewissheit liefert der Selbsttest weiter unten.

Anschlussart Typische IP-Situation Portforwarding Betroffen?
Klassisches DSL Meist eigene öffentliche IPv4 (Dual Stack) Ja Selten
Glasfaser (FTTH) Oft IPv6 + DS-Lite, zunehmend IPv6-only Nein Häufig
Kabel / Coax Häufig DS-Lite Nein Häufig
Mobilfunk / LTE / 5G Praktisch immer CGNAT Nein Fast immer
5G-/LTE-Router als DSL-Ersatz CGNAT über das Mobilfunknetz Nein Fast immer
Satellit (z. B. Starlink) CGNAT – öffentliche IPv4 optional/kostenpflichtig Nein Ja

Grobe Orientierung: Die konkrete Situation variiert je nach Anbieter, Tarif, Region und Ausbaustand und ändert sich laufend. Viele Provider bieten gegen Aufpreis eine dedizierte öffentliche IPv4 an – mit IPv64.net brauchst du sie nicht.


Konsequenzen

Diese Probleme verursacht CGNAT im Alltag

Ob Heimserver, Gaming oder Remote-Zugriff – CGNAT und IPv6-only schränken massiv ein, was du mit deinem Anschluss machen kannst.

Homeserver
Kein Homeserver von außen

Nextcloud, Vaultwarden, Gitea, Bitwarden – alle selbst gehosteten Dienste bleiben hinter CGNAT unsichtbar. Portforwarding-Regeln an der Fritz!Box verpuffen wirkungslos, da der Provider-Router alles Eingehende bereits verwirft.

Medienserver
Plex, Jellyfin & Co.

Dein Plex oder Jellyfin läuft wunderbar lokal – aber von unterwegs kommt keine direkte Verbindung zustande. Plex-Relay löst es halbherzig, drosselt aber die Bandbreite und ist kostenpflichtig.

Smart Home
Home Assistant extern

Home Assistant, ioBroker oder FHEM lokal zu bedienen – kein Problem. Von unterwegs aufs eigene Smart Home zugreifen? Ohne eigene IP oder Tunnel unmöglich – du bist auf Cloud-Dienste des Herstellers angewiesen.

VPN
Eigener VPN-Server

WireGuard oder OpenVPN im Heimnetz einrichten ist einfach – aber der Tunnel kann keine eingehende Verbindung annehmen. Von unterwegs ins Heimnetz? Remote-Desktop, Netzwerk-Shares, NAS – alles unerreichbar.

Gaming
NAT Typ Strikt / Strict NAT

PlayStation, Xbox und PC-Spiele erkennen CGNAT als „NAT Typ 3" bzw. „Strict NAT". Matchmaking dauert länger, Lobbys sind nicht joinbar, eigene Sessions können nicht gehostet werden – P2P-Verbindungen brechen ständig ab.

Diagnose
Unsichtbares Problem

Provider informieren Kunden selten über CGNAT. Stunden Fehlersuche am Router, obwohl die Ursache beim Anbieter liegt. Support-Mitarbeiter verschweigen es oder bieten eine teure statische IP als einzige „Lösung".


Gaming & P2P

„NAT Typ 3" & Strict NAT – warum CGNAT schuld ist

PlayStation, Xbox, Switch und viele PC-Spiele melden hinter CGNAT „NAT Typ 3" bzw. „Strict". Der Grund liegt darin, wie CGNAT Ports übersetzt.

Ein normaler Heimrouter nutzt meist ein berechenbares Cone-NAT: Ein von innen geöffneter Port bleibt nach außen stabil, sodass Mitspieler zurückfinden. CGNAT arbeitet dagegen typischerweise als Symmetric NAT – pro Gegenstelle wird ein anderer, nicht vorhersehbarer Port vergeben. UPnP und NAT-PMP wirken nur auf deinem eigenen Router, nicht auf dem Provider-CGNAT. Deshalb bleibt der NAT-Typ „strikt", egal was du an der Fritz!Box einstellst.

Fix für Gamer

Der Cloud Router gibt dir eine feste öffentliche IP mit frei wählbaren, offenen Ports. Konsole und PC melden dann wieder „NAT Typ 2/Open" – Lobbys, Voice-Chat und P2P-Hosting funktionieren wieder zuverlässig.

Typ 1 · Open
Direkt am Netz

Gerät hängt ohne NAT bzw. in der DMZ direkt am Internet. Alle eingehenden Verbindungen möglich – im Heimnetz selten und meist nicht empfehlenswert.

Typ 2 · Moderate
Sauberes NAT

Hinter einem Router mit eigener öffentlicher IP und funktionierendem UPnP/Portforwarding. Für Gaming und Voice-Chat völlig ausreichend – das Ziel.

Typ 3 · Strict
Hinter CGNAT

Doppel-NAT ohne eingehende Ports. Langes Matchmaking, nicht joinbare Lobbys, keine gehosteten Sessions, häufige P2P-Abbrüche.

Cone NAT (gut)

Ein interner Port wird auf einen festen externen Port abgebildet – unabhängig vom Ziel. Gegenstellen erreichen dich zuverlässig zurück. Typisch für normale Heimrouter.

Symmetric NAT (CGNAT)

Für jede Zieladresse wird ein anderer externer Port vergeben. Klassisches NAT-Hole-Punching scheitert – die Ursache für „Strict NAT" hinter CGNAT.


Die Lösung

IPv64.net macht dein Heimnetz erreichbar

IPv64.net bietet zwei leistungsstarke Lösungen, die CGNAT und IPv6-only vollständig umgehen – kostenlos, betrieben auf deutschen Servern.

Lösung 1

Cloud Router as a Service

Der IPv64.net Cloud Router ist ein WireGuard-basierter VPN-Gateway-Server in einem deutschen Rechenzentrum mit fester öffentlicher IPv4- und IPv6-Adresse. Du verbindest dein Heimnetz über einen WireGuard-Tunnel mit diesem Server.

Alle eingehenden Anfragen an die öffentliche IP des Cloud Routers werden durch den Tunnel zu dir weitergeleitet. CGNAT stört nicht, weil ausgehende Verbindungen (Tunnel-Aufbau) auch hinter CGNAT immer funktionieren. Für dich von außen sieht es aus, als hättest du eine eigene öffentliche IP.

  • Feste öffentliche IPv4 & IPv6 – deutsches Rechenzentrum
  • WireGuard – modern, schnell, verschlüsselt
  • Vollständiges Portforwarding über den Tunnel
  • Fritz!Box, OpenWrt, Raspberry Pi, Linux, Docker
  • VPN-Heimzugang von unterwegs – als wärst du zuhause
  • Managed Cloud Router verfügbar (vollständig betreut)
# Datenfluss:
Internet-User
  → Cloud Router (pub. IPv4/IPv6)
    → [WireGuard Tunnel]
      → Dein Heimnetz (CGNAT egal!)
Cloud Router ansehen
Lösung 2

CDN & Reverse Proxy

Der IPv64.net CDN Reverse Proxy ist die ideale Lösung für HTTP/HTTPS-Dienste. Du trägst deinen lokalen Dienst (IP + Port) im Dashboard ein. Der IPv64-CDN-Server fungiert als öffentlich erreichbarer Vermittler.

Eingehende Anfragen landen beim CDN-Server und werden über einen ausgehenden Kanal deines lokalen Dienstes weitergeleitet – ohne dass eine eingehende Portöffnung beim Provider nötig ist. Zusätzlich erhältst du automatisches SSL, DDoS-Schutz und Caching.

  • HTTP & HTTPS – automatisches SSL via Let's Encrypt
  • DDoS-Schutz durch CDN-Infrastruktur
  • Portmapper für TCP/UDP-Dienste
  • Eigene Domains einbindbar
  • Keine Portfreigabe beim Provider notwendig
  • Kombinierbar mit DynDNS-Hostnamen
# Datenfluss:
Browser / App (IPv4 oder IPv6)
  → IPv64 CDN / Reverse Proxy
    → [Ausgehender Tunnel]
      → Dein lokaler Dienst :8080
CDN Reverse Proxy ansehen
Kostenloser DynDNS – Die Basis für alles

Alle Lösungen bauen auf dem kostenlosen DynDNS-Dienst von IPv64.net auf. Du erhältst einen stabilen Hostnamen wie deinname.ipv64.net, der deine aktuelle IPv4 und/oder IPv6 automatisch aktualisiert – per Fritz!Box, OpenWrt, cron-Job oder REST-API. So bist du immer unter einem festen Namen erreichbar, auch wenn sich deine IP täglich ändert. DynDNS ansehen


Diagnose

Bin ich hinter CGNAT? So prüfst du es

Die Diagnose geht in unter einer Minute – nur mit Browser oder Kommandozeile.

Methode 1: IP-Vergleich

Öffne ipv64.net/wieistmeineip und vergleiche die angezeigte IP mit der WAN-IP in deiner Router-Oberfläche.

100.x.x.x im Router → CGNAT!
Gleiche IP überall → kein CGNAT
Methode 2: Traceroute

Windows: tracert 8.8.8.8
Linux/Mac: traceroute 8.8.8.8

100.x.x.x im 2. Hop → CGNAT!
Direkt in öffentliche IP → ok
Methode 3: IPv6-Test

Öffne test-ipv6.com. Nur IPv6 und keine native IPv4 sichtbar? Dann bist du auf einem IPv6-only oder DS-Lite-Anschluss.

Kein IPv4 nativ → DS-Lite / IPv6-only
Methode 4: Router-Interface

Melde dich auf deiner Fritz!Box an. WAN-IP im Bereich 100.64.0.0 bis 100.127.255.255 bedeutet CGNAT (RFC 6598).

100.64–100.127 = CGNAT

Schnellstart

In 4 Schritten CGNAT umgehen

Mit IPv64.net bist du in wenigen Minuten eingerichtet. Kein tiefes technisches Vorwissen nötig.

Kostenlos & in Deutschland

DynDNS, Cloud Router (Basis) und CDN Reverse Proxy sind im kostenlosen Account enthalten. Keine Kreditkarte, kein Abo. Betrieben von der Prox IT UG in Duisburg.

1
Account bei IPv64.net anlegen

Registriere dich kostenlos auf ipv64.net/account. Du erhältst sofort Zugang zum Dashboard, API-Key und alle Dienste.

2
DynDNS-Hostname anlegen & Fritz!Box eintragen

Erstelle einen Hostnamen wie meinhome.ipv64.net. Trage den Update-URL in die Fritz!Box ein unter Internet → Freigaben → DynDNS → Benutzerdefiniert:

Update-URL:
https://ipv64.net/nic/update?hostname=<domain>&ip=<ipaddr>&ip6=<ip6addr>

Domainname: meinhome.ipv64.net
Benutzername: deine@email.de
Kennwort: dein-api-key
3
Cloud Router oder CDN Reverse Proxy aktivieren

Cloud Router: WireGuard-Server im Dashboard erstellen, Konfigurationsdatei herunterladen, in Router oder Client importieren: wg-quick up wg0
CDN Proxy: Lokalen Dienst (IP + Port) im Dashboard eintragen – fertig, der öffentliche Endpunkt wird sofort bereitgestellt.

4
Dein Heimnetz ist jetzt weltweit erreichbar

Alle eingehenden Verbindungen gelangen über Cloud Router oder CDN Proxy zuverlässig zu dir – egal ob hinter CGNAT, DS-Lite oder IPv6-only. 🎉

Praxis-Tutorial

Cloud Router mit der Fritz!Box einrichten

Der WireGuard-Tunnel wird ausgehend aufgebaut und funktioniert deshalb auch hinter CGNAT, DS-Lite und IPv6-only. In rund 10 Minuten erledigt.

1
Cloud Router anlegen

Im IPv64-Dashboard auf „Quick add Cloud Router + VPN-Gateway". Der Router erhält sofort eine feste öffentliche IPv4 und IPv6.

2
Peer konfigurieren

Unter Show WG Peers den vorhandenen Peer bearbeiten:

Name: Fritzbox-Zuhause
Keepalive: 00:01:00 # hält den Tunnel hinter CGNAT offen
Client Site Allowed IP: 10.7.0.0/24
3
WireGuard-Config herunterladen

Show WG Config → Download (wg0.conf). Nur für die Fritz!Box: im Abschnitt [Interface] die Address =-Zeile entfernen – die Box vergibt die Adresse selbst.

4
Routing-Tabelle setzen

Im Cloud Router unter Actions → Routing Table:

Destination: 192.168.178.0/24 # dein Heimnetz
Gateway: 10.7.0.2
Peer: Fritzbox-Zuhause
5
Config in die Fritz!Box importieren

Internet → Freigaben → VPN (WireGuard) → Verbindung hinzufügen„Netzwerke koppeln"wg0.conf hochladen → Fertigstellen. Der Tunnel steht nach wenigen Sekunden.

Dienst öffentlich erreichbar machen

Per Portmapper Ziel-IP, Port und Protokoll (TCP/UDP) eintragen. Du erhältst einen öffentlichen Endpunkt wie portmapper.ipv64.net:55087 – erreichbar über IPv4 und IPv6.

Alternative: Raspberry Pi, Linux oder Docker
# WireGuard installieren und Tunnel dauerhaft starten
sudo apt install wireguard
sudo cp wg0.conf /etc/wireguard/wg0.conf
sudo wg-quick up wg0
sudo systemctl enable wg-quick@wg0

Tipp: IPv64.net bietet dafür auch ein One-Step-Installationsskript (ein einziger Befehl) im Dashboard.


FAQ

Häufig gestellte Fragen

Normales NAT an deinem Router übersetzt deine privaten 192.168.x.x-Adressen in eine öffentliche IP – du kannst dort Portforwarding konfigurieren. CGNAT fügt eine zweite NAT-Ebene beim Provider hinzu. Diese kannst du nicht beeinflussen. Eingehende Verbindungen erreichen deinen Router gar nicht erst, weil der Provider-Router nicht weiß, an welchen von hunderten Kunden er sie weiterleiten soll.

IPv4-Adressen sind seit 2011 global erschöpft und kosten Provider erheblich. Glasfaser-Anbieter, die zuletzt ausgebaut haben, verfügen kaum noch über IPv4-Kontingente und vergeben deshalb bevorzugt IPv6. Für IPv4-Konnektivität setzen sie DS-Lite oder CGNAT ein. Das ist technisch sauber, für Heimanwender aber ein Problem – insbesondere für alle, die Dienste aus dem Heimnetz anbieten möchten.

DS-Lite (Dual Stack Lite) ist eine Technik, bei der dein IPv4-Traffic durch einen IPv6-Tunnel zum Provider gesendet und dort in ein CGNAT-Gateway eingespeist wird. Das Ergebnis für den Heimanwender ist identisch mit CGNAT: Kein Portforwarding, keine eingehenden Verbindungen. DS-Lite ist bei Glasfaser-Providern weit verbreitet, weil sie damit IPv4 anbieten können, ohne eigene IPv4-Adressen pro Kunde vorzuhalten.

Der Cloud Router arbeitet auf Netzwerkebene (Layer 3) via WireGuard VPN – ideal für vollständigen Netzwerkzugang: eigener VPN-Server, beliebige TCP/UDP-Ports, Gaming-Server, Remote Desktop. Der CDN Reverse Proxy arbeitet auf Anwendungsebene (HTTP/HTTPS) und ist perfekt für Webdienste (Nextcloud, Home Assistant) mit automatischem SSL und DDoS-Schutz. Beide lassen sich kombinieren: Cloud Router für VPN-Heimzugang, CDN Proxy für öffentliche Web-Dienste.

Bei manchen Providern ist eine dedizierte öffentliche IPv4-Adresse gegen Aufpreis möglich. Das lohnt sich kaum, wenn IPv64.net dieselbe Funktionalität kostenlos bietet. Bei Mobilfunk und den meisten modernen Glasfaser-ISPs ist eine native IPv4 schlicht nicht verfügbar. Frag deinen Provider nach „statischer IPv4" oder „öffentlicher IP ohne CGNAT" – und nutze in jedem Fall IPv64.net als zuverlässige Alternative.

Nein. Dein normaler ausgehender Traffic (Surfen, YouTube, Downloads) läuft direkt – ohne Tunnel, ohne Umweg. Nur eingehende Verbindungen (Besucher deines Homeservers, Remote-VPN-Verbindungen) laufen über die IPv64-Infrastruktur. Die Server stehen bei Hetzner in deutschen Rechenzentren mit sehr niedrigen Latenzen. Für Nextcloud, Home Assistant oder Remote-Desktop ist der Overhead vollkommen vernachlässigbar.

Der kostenlose Account enthält DynDNS-Hostnamen unter ipv64.net-Subdomains, Cloud-Router-Basisnutzung und CDN Reverse Proxy. Das reicht für die meisten Heimanwender vollständig aus. Kostenpflichtige Tarife bieten mehr Hostnamen, eigene Domains, höhere Bandbreiten und Managed-Services. Details: ipv64.net/pricing.

In der Regel eine wechselnde – und obendrein eine geteilte. Die öffentliche IPv4 des CGNAT-Gateways teilst du dir mit hunderten anderen Kunden, und sie kann sich jederzeit ändern. Für eingehende Verbindungen ist sie ohnehin nutzlos, weil der Provider-Router nicht weiß, an welchen Kunden er ankommende Pakete weiterleiten soll. Ein DynDNS-Hostname in Kombination mit Cloud Router oder CDN Proxy gibt dir stattdessen einen festen, von außen erreichbaren Namen.

Nein. UPnP und NAT-PMP öffnen Ports nur auf deinem eigenen Router. Der zweite NAT-Layer beim Provider (CGNAT) lässt sich damit nicht steuern – dort bleiben eingehende Ports geschlossen. Genau deshalb hilft auch die schönste Portforwarding-Regel an der Fritz!Box nicht weiter. Eine Freigabe „über CGNAT hinweg" ist technisch nur über einen ausgehenden Tunnel möglich, wie ihn der Cloud Router aufbaut.

Grundsätzlich ja – wenn dein Anschluss natives IPv6 hat, ist jedes Gerät über seine eigene IPv6-Adresse direkt erreichbar (nach Freigabe in der Firewall). Der Haken: Der Besucher braucht ebenfalls IPv6. Viele Mobilfunk-Verbindungen, Firmennetze und ältere Anschlüsse sprechen aber weiterhin nur IPv4 – für sie bleibt dein Dienst unsichtbar. Ein CDN Reverse Proxy löst das, indem er unter einer IPv4- und IPv6-Adresse erreichbar ist und beide Welten verbindet.

Frag den Support gezielt nach „öffentlicher IPv4", „Dual Stack statt DS-Lite" oder einer „statischen IP". Bei manchen DSL- und Kabel-Anbietern ist das kostenlos oder gegen kleinen Aufpreis möglich. Bei reinen IPv6-only-Glasfaseranschlüssen und im Mobilfunk ist eine native IPv4 dagegen oft schlicht nicht verfügbar. Unabhängig vom Anbieter erreichst du dein Heimnetz mit IPv64.net kostenlos – ganz ohne auf den Provider angewiesen zu sein.

CGNAT „versteckt" dich zwar hinter einer geteilten IP, ist aber kein Ersatz für eine Firewall – und bringt eigene Nachteile: Sperren und Rate-Limits treffen dich mit, weil sich fremde Nutzer dieselbe IP teilen (z. B. CAPTCHAs oder Bann-Wellen wegen des Verhaltens anderer). Für echten Schutz sorgt deine Router-Firewall, nicht das CGNAT. Der DDoS-Schutz des CDN Reverse Proxy schirmt deine Dienste zusätzlich ab, ohne deine Heim-IP preiszugeben.

Jetzt loslegen

CGNAT ist lösbar – und zwar kostenlos

Mit IPv64.net Cloud Router und CDN Reverse Proxy ist dein Heimnetz in wenigen Minuten weltweit erreichbar – egal ob CGNAT, DS-Lite oder IPv6-only.

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